Das war unsere Reise: 07.11.2006 - 23.03.2007

Angefangen am 07.11.2006 in Wien, über Dubai, dann nach Thailand, gleich nach Bali, usw. usf...

Unsere Reise hatte so manch ein Schmankerl zu bieten. Gerne denken wir zurück an das riskante Mopedfahren im Surferparadies Bali, an das "Elektroparadies" Singapore, an die Partyinseln Thailands mit unseren "Spätzln" Hubsi und Leiti, an den Städtetrip nach Kuala Lumpur, an DAS Paradies Boracay auf den Philippinen mit Roni, an unseren langen und facettenreichen Trip auf den Nachbarkontinent Australien mit Sabrina oder an den Geheimtipp Koh Samet mit weißem Strand und türkisem Meer...

Unser letztes halbes Jahr war grandios, aufschlussreich, gewinnbringend und hat nicht zuletzt so einiges an Erfahrung mit sich gebracht. Am 23.03.2007 ging für uns eine schöne und vor allem unbeschwerte Zeit zu Ende. Wir haben zelebriert was das Zeug hielt und haben Dinge gesehn, von denen andere nur im Entferntesten träumen können.

Gerade deswegen möchten wir beide uns hiermit zuallererst bei all jenen bedanken, die uns diese Reise, vorallem in diesem Ausmaß, erst so richtig möglich machten. Was wir hier in Asien und auch in Australien erlebt haben, kann uns niemand mehr nehmen und möglicherweise war es ja einer der schönsten, ja wenn nicht DER atemberaubendste Abschnitt in unserem Leben.


Wir haben 7 Länder, 14 Städte und 10 verschiedene Inseln gesehen und sind insgesamt über 578oo km mit diversen Flugzeugen geflogen. Doch seht selbst:

Die Reiseziele...

...und unsere Flüge in chronologischer Reihenfolge!


Flugkilometer gesamt: 57855 km


Fliegen, für manche ein Ereignis, welches viel Vorbereitung und Anspannung mit sich zieht,
für uns schon fast wie eine gewöhnlich Fahrt mit dem Bus.

Wir sind sehr froh, dass wir euch mit diesem Blog Einblicke in unser rasantes und wahnsinnig aufregendes Leben im Ausland geben konnten. Die etlichen Kommentare von euch haben die gute Transparenz dieser Homepage ja mehrmals bestätigt. Also dann, viel Spaß beim Lesen der letzten Zeilen.

Wir freuen uns, wieder zu Hause im schönen Graz zu sein.


Eure "Zelebrierer"

Wolfi und Olli

Thailand - Wir fliegen heim

Schön langsam aber sicher naht nun wirklich das Ende unserer fast fünf monatigen Reise. Koh Samet (siehe vorheriger Eintrag) war auf jeden Fall ein würdiger Abschlusstrip, der uns die wunderbaren Seiten Südostasiens noch einmal so richitg genießen ließ.

Die uns noch verbleibenden 2 Tage beschäftigen uns vor allem mit einer Frage: Wie um alles in der Welt bringen wir das viele und schwergewichtige Gepäck nach Hause??? Wir haben wohl doch zu viel eingekauft...
Und Knauserer wie wir sind ;-) haben wir auf eine Sendung per Post oder Luftfracht verzichtet und setzten voll auf Risiko und Glück beim Check-In.

Doch selbstverständlich lassen wir es vor unserem endgültigen Abschied noch einmal so richtig krachen, ohne Kamera wohlgemerkt. Aber keine Sorge, wir zelebrieren was das Zeug hält und feiern unser Good-Bye gebührend.


Am 22.03.2007 um 1 Uhr früh ist es dann so weit, wir machen uns mit einem Taxi auf den Weg zum Suvarnabhumi Airport:


Vor dem Check-In Schalter sind wir doch ein wenig angespannt. Lassen die uns mit all unseren sieben Sachen wirklich durch, oder müssen wir für Übergepäck tief in die Tasche greifen?
Als wir mit unseren Koffern und dem Extrapaket an den Schalter kommen, geraten wir bereits ins Visier des Bodenpersonals. Anfangs will man von uns mehr als €500.- kassieren, da wir das zulässige Gewicht um ein Beträchtliches überschreiten. Nach mehrmaligem Hin- und Her und einiger Gewichtsreduzierungen (Wegschmeißen einiger Sachen) des Extrapakets und ein wenig Jammern und Verhandeln, lässt man uns unglaublicherweise ohne etwas zu bezahlen einchecken. Unfassbar, bedenkt man, dass wir insgesamt doch um mehr als 20 kg zu viel haben.
Gott-sei-Dank haben wir unser Handgepäck etwas weiter hinten zurückgelassen. Denn hätte das irgendwer gesehen, dann wäre bereits alles vorbei gewesen.
Wie im folgenden Bild zu sehen haben wir mehr Handgepäck als andere insgesamt. Auch hier muss man von Glück sprechen, denn normalerweise ist nur 1 Gepäcksstück (7,5 kg) erlaubt.

Das alles gut überstanden, erblicken wir unser Flugzeug, das uns gesund und sicher nach Hause bringen soll:

Wenig später heben wir dann ab und sagen endgültig: "Good Bye Thailand, Good Bye Bangkok, Good Bye South East Asia, ..."






Koh Samet: 14.03. - 20.03.2007

... unsere letzte Reise vor unserem endgültigen Abschied.



Noch einmal wollen wir Sonne tanken und Lifestyle so richtig zelebrieren. Also haben wir die kleine, aber wie wir noch feststellen werden, feine Insel Koh Samet gewählt. Dieses für Einheimische sehr beliebte Feriendomizil liegt im zentralen Thailand und ist ein absoluter Geheimtipp, da diese Insel in Urlauberkreisen nicht wirklich bekannt ist, wie zum Beispiel Phuket oder Koh Samui.


Aus diesem Grund gibt es auf dieser Insel auch keinerlei Stress, vielmehr wird hier Relaxen und Gemütlichkeit besonders groß geschrieben. Das erscheint uns für unseren letzten Trip optimal, somit genießen wir bei traumhaftem Wetter jeden einzelnen Tag.

Der Maßstab auf der Karte rechts oben täuscht nicht, die Insel ist wirklich nur 17 km² groß.

In Bangkok steigen wir beim Southern Bus Terminal in einen Bus ein. Klingt eigentlich nicht so spannend. Ein bisschen eigenartig ist nur, dass wir einsteigen, der Bus sofort losfährt und wir die einzigen Fahrgäste sind. Da muss ja irgendwo ein Haken sein...

Erst nach langer Zeit steigen nach und nach andere Leute in den Bus.
Nach ca. 3 1/2 Stunden Fahrt und einmaligem Umsteigen sind wir am Hafen von Ban Phe.
Von dort aus geht es noch eine knappe Stunde mit einer kleinen Fähre weiter auf die nicht weit entfernte und daher schon zu sehende Insel Koh Samet.
Fast nicht zu glauben ist, wie wenig wir für die gesamte Anreise bezahlt haben - 6 Euro. Fast schon verrückt, oder?
Am Hafen auf Koh Samet sehen wir als Erstes ein sehr beeeindruckendes Kriegsschiff:

Gleich im Anschluss fahren wir mit einem Taxi nach Sai Kaew Beach, dem angeblich schönsten Strandabschnitt der Insel. Ein normales Taxi gibt es auf dieser Insel nicht, nur diese Pick-Ups, bei denen man jedes Mal sein Leben riskiert:

Doch was ist jetzt mit der Insel und den Stränden? Sind diese wirklich so schön, wie uns berichtet wurde?

Kurzgesagt, unsere Erwartungen werden mehr als nur übertroffen. Unserer Meinung nach ist Koh Samet vom Strand und vom Meer her die schönste Insel Thailands, soviel wir halt gesehen haben. Nur wer auf Shopping und internationalen Tourismus steht, ist hier fehl am Platz. Zum Ausspannen und Genießen jedoch, da ist man hier genau richtig.

Weißester Strand und türkis-blaues Meer machen Koh Samet aus, ein echter Traum:






Wie in den Bildern oben eh sehr gut zu sehen ist, ist es wundersschön hier und wir sind sehr froh uns für Koh Samet entschieden zu haben. Auch das Wetter spielt voll mit und beschert uns tägliche 35° - 40°C. Herz, was willst du mehr?
Am Tag und solange die Sonne scheint sind wir natürlich am Strand, genießen Meer und Sonne, lassen die Haut (den Fußball) zirkulieren, matchen uns gegen Thailänder und denken an nichts außer an diesen Moment.

Fußballtechnisch werden wir sehr oft zum Strandkickerl gegen Thailänder herausgefordert. Zum Glück können wir der heimischen Fußballkunst alle Ehre machen und fast immer als Sieger den Platz verlassen.
Nach einem anstregenden Spiel ist ab und zu eine kleine Stärkung nicht schlecht. Da kommen uns die zahlreichen Strandversorger gerade recht.
Hat man Hunger, bleiben sie stehen und grillen gleich los. Außerdem gibt es auch immer frische Früchte und Getränke, sodass man sich wie ein Kaiser fühlt:

Hier erscheint alles leger und unbekümmert, alles ist und alle sind locker und gut drauf.
So ist es auch jeden Abend.
Bevor es dunkel wird werden über den gesamten Strand und vor jedem Lokal kleine Tische mit Matten und Kissen aufgestellt.
Diese offenbaren ein unvergleichliches Flair, sodass Abendunterhaltung für uns wieder mal eine ganz neue Dimension (wie auf den Philippinen) annimmt.
Beneidenswertes Chillen ist hier angesagt, und sonst nix:

Bezüglich Abendessen können wir uns auch kaum etwas Besseres vorstellen:
Direkt am Strand, eine frische Brise weht einem ins Gesicht, man hört das Meer rauschen und erfreut sich an frisch gegrillten Meeresfrüchten!
Gegrillt wird nur mit Kohle, was den Gerichten das gewisse Etwas verleiht:

Bei den Getränken ist uns ein spezielles Bier besonders ins Auge gestochen:

Ja, du hast richtig gesehen, hier handelt es sich um Kloster Bier von der Kloster Brauerei aus Wiener Neustadt. Keine Ahnung, wie dieses Bier auf diese Mini-Insel in Südostasien kommt...

Abgesehen vom Bier genießen wir auch die vielen Feuerspiele, die abends laufend aufgeführt werden und zu einer ganz besonderen Stimmung beitragen:


Okay, erwischt:
Das Bier bereitet uns noch mehr Freude!

Bangkok - Teil 6: 02.03. - 14.03.2007

Wir sind wieder "zu Hause", in Bangkok, wohl gemerkt.
Australien, eine traumhafte Reise ist vorbei und wir sind zurück in Südostasien.

Kaum zu glauben, aber nun haben wir nur noch 3 1/2 Wochen, bevor wir unsere letzte Reise antreten, nämlich unsere Heimreise nach Österreich.

Doch die nächste Zeit wird bestimmt Spitze, haben wir ja die Uni schon lange abgeschlossen und können tun und lassen was wir wollen.

So spielen wir zum Beispiel wieder viel Tennis, fast nicht zu packen bei der Affenhitze von mehr als 35°C.

Da kommen uns die einen oder anderen Shoppingmalls, natürlich allesamt gut klimatsiert, sehr entgegen. Eine, die in unserer Abwesenheit fertiggestellt wurde, ist uns besonders aufgefallen. Die Rede ist vom Central World, das in Sachen Größe und Moderne wohl kaum zu schlagen ist:




Sehr ähnlich, und sage und schreibe nur 5 min zu Fuß vom Central World entfernt, liegt das bis dato größte, modernste und schönste Shopping Center, Siam Paragon, verrückt oder?

Einkaufen steht bei uns in diesen Tagen sowieso ganz oben auf der To-Do-List, da wir noch das eine oder andere Schnäppchen vor unserer Abreise ergattern wollen.
Natürlich ist da neben den Shoppingmalls und anderen Märkten auch der in unseren vorherigen Einträgen oft erwähnte "Chatuchack Weekend Market" ein fixer Programmpunkt.
Es ist unmöglich auf diesem Markt nix zu finden bzw. zu kaufen. Es geht einfach nicht, so gut sind Preise und Produkte.

Das keiner sagen kann, wir waren nur einkaufen und sonst nichts, hier wieder mal ein wenig Kultur. Wir schauen uns einen der unzähligen Wats (Tempel) im Zentrum Bangkoks an:



In Bangkok kennen wir uns inzwischen ja schon recht gut aus, wir waren an vielen Plätzen, in vielen Stadtteilen und so weiter.
In Chinatown jedoch, da waren wir noch nicht. Aus diesem Grund schauen wir mal ins Reich der Chinesen, um zu sehen was dort so angesagt ist:




Wir waren zwar noch nie in China, aber so ähnlich könnte es dort schon zugehen.
Exterm viel Verkehr, Smog (fast nicht auszuhalten) und Gebäude mit chinesischen Schriftzeichen sowie Märkte aller Art stehen für Chinatown.

Nicht nur in Chinatown, sondern überall in Bangkok trifft man, wie bereits in früheren Einträgen mehrmals erwähnt, an jeder Ecke auf die urtypische thailändische Straßenküche.
Nicht immer schaut alles zum Anbeißen aus, aber ab und zu ist es okay:


Sehr beliebt in Bangkok scheint auch das Goldschmiedehandwerk zu sein. Man sieht sehr viele Geschäfte, die eigentlich fast immer voll mit Kunden, bei denen Geld anscheinend nicht immer eine Rolle spielt, sind.


Um sich die Infrastruktur in Thailand und im gesamten südostasiatischen Bereich vorstellen zu können, hier ein Bild einer Abzweigung mehrerer Stromleitungen wie man sie in Österreich nie vorfinden würde:

Sehr gut und auch modern ist dafür die Zugverbindung durch bzw. über die gesamte Stadt, hier zwei Bilder der hiesigen Skytrain:

Mit dieser kommen wir jedes Mal am Victory Monument (Bild unten) vorbei, ein Symbol dafür, dass Thailand früher immer alle Angriffe abwehren konnte und somit nie besetzt war. Darauf ist man natürlich sehr stolz im "Land des Lächelns".


Was einem in Thailand auch sehr stark auffällt, ist der Glauben, der hier anscheinend eine sehr wichtige Rolle für die einheimische Bevölkerung spielt. Abgesehen von zahlreichen Tempeln findet man an vielen öffentlichen Plätzen kleine Gedenkstätten, an denen Thailänder Opfergaben (kleine Blumenketten und Bänder) abgeben und abends oftmals auch in Gebete versinken:

Einen besonderen Einkaufsausflug haben wir bis jetzt noch nie erwähnt, nämlich den ins "Pantip Plaza", eine IT-Shoppingmall so groß wie Seiersberg. Der Witz bei der Sache ist, dass man in den 5 Stöcken hier nur IT-Stuff bekommt, dafür aber wirklich alles, was das Herz begehrt. Von Notebooks über DVDs und Software bis hin zu Komponenten, Kleinteilen und Car-Hifi, dort kann man wirklich alles kaufen, das mit Elektronik zu tun hat. Unglaublich!!!
Aber nun einmal ein wenig Abstand vom Einkaufen in ganz neuen Dimensionen.
Geld kann man ja auch anders investieren...
... zum Beispiel in ein gutes Abendmahl:

... oder beim Zelebrieren wenn wir wieder mal auf den Putz haun!